Augenpartie im Fokus: Beauty-Trends für schöne Augen

Augenpartie im Fokus: Beauty-Trends für schöne Augen

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In diesem Jahr erhalten die Augen ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Denn seit dem Ausbruch der Pandemie werden alle anderen Gesichtsmerkmale zunehmend durch das Tragen einer Mund-Nasen-Maske verdeckt – nur die Augenpartie bleibt frei. Und je mehr die Augen im Fokus stehen, desto mehr gelangen sie auch ins Bewusstsein der Menschen. Das zeigt sich bereits bei den Make-up- und Pflege-Trends für 2021, bei denen sich alles um die Augen dreht.

Gleichermaßen erhalten kleinere und größere Makel wie Augenfältchen oder Tränensäcke wieder mehr Aufmerksamkeit. Die Nachfrage nach kosmetischen Behandlungen gerade in dieser Partie nimmt rapide zu und die ästhetische Dermatologie um die Augen boomt. Wir stellen die beliebtesten nichtinvasiven Methoden zur Straffung und Verjüngung der Augen vor.

Die Augen gelten Spiegel des Alters

Die Augen leisten einen enorm wichtigen Beitrag in unserer Mimik. Sie unterstützen uns beim Lächeln, beim Flirten, wenn wir überrascht werden oder wütend sind. Die starke Beanspruchung hat aber auch Folgen für die Haut: sie verliert mit der Zeit an Elastizität, die Lider erschlaffen und kleine Fältchen machen sich bemerkbar.

Die Augen zeigen das Alter einer Person deswegen besonders deutlich. Nach und nach wirken die Augen immer kleiner, geschwollen und müde. Eine operative Augenlidstraffung ist aber in den meisten Fällen noch lange nicht nötig, denn Krähenfüße, Schlupflider und Augenringe lassen sich auch mit nichtinvasiven Verfahren der ästhetischen Dermatologie sehr gut behandeln.

Ästhetische Dermatologie für schöne Augen

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Jedoch  gilt kaum ein anderes Schönheitsmerkmal so für ein attraktives Äußeres, wie eine gesunde und gepflegte Haut. In der kosmetischen oder auch ästhetischen Dermatologie geht es genau darum: die Beseitigung von Hautunreinheiten in Verbindung mit einer intensiven Regeneration und Straffung.

Neben der Behandlung von Akne, Narben oder auch Pigmentflecken geht es also auch um die Reduzierung von Falten. Im Bereich der Augen stehen dafür unterschiedliche Methoden zur Verfügung wie das Microneedling, Botox oder Hyaluronsäure. Hierbei handelt es sich um kleinere ästhetische Beauty Treatments, mit denen man Krähenfüße, Augenringe, Altersflecken sowie hängende Lider auf sanfte Weise verschwinden lassen kann.

Warum kommt es eigentlich zu Falten?

Falten entstehen mit zunehmendem Alter als Folge der natürlichen Hautalterung. Sie treten zuerst in den Gesichtsregionen auf, die für unsere Mimik verantwortlich sind: Augen, Mund und Stirn. Durch die kontinuierliche mimische Bewegung entstehen kleine Knautschzonen.

Da die Haut im Alter an Spannkraft und Elastizität verliert und die körpereigene Regeneration nachlässt, bilden sich an den stark beanspruchten Stellen die Knautschzonen nicht mehr so gut zurück. Es entstehen Falten. Durch UV-Strahlung, Stress sowie eine ungesunde Lebensweise wie Alkoholkonsum und Nikotin wird dieser Prozess beschleunigt.

Auch Augenringe, Tränensäcke und herabhängende Lider sind eine Folge der Hautalterung. Da die Haut die Produktion von Elastan, Kollagen und Hyaluron mit der Zeit herunterfährt, erschlafft die Haut und wird trocken. Fett und anderes Gewebe sacken ab und bilden kleine Hautsäcke.

Nichtinvasive Methoden gegen Krähenfüße, Augenringe und schwere Lider

Kosmetische Behandlungen der Augenpartie sind nicht erst seit der Corona-Pandemie äußerst beliebt. Denn mit sehr wenig Aufwand lassen sich hier unglaubliche Effekte erzeugen. Müde Augen lassen uns alt und abgeschlagen erscheinen. Eine straffe, frische Augenpartie hingegen macht uns automatisch wieder einige Jahre jünger.

Bei Frauen wie auch Männern gehört deswegen die Augenlid-OP zu den beliebtesten Eingriffen. Aber nicht jeder möchte sich unter das Messer legen. Glücklicherweise hat die ästhetische Kosmetik innovative Alternativen entwickelt, um müde Augen wieder zu beleben.

Botox gegen müde Augen

Das Wort Botox verbinden viele Menschen nach wie vor mit einem maskenhaften, ausdruckslosen Gesicht ohne Mimik. Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei. In der modernen ästhetischen Dermatologie wird das Muskelrelaxans viel sparsamer und gezielter eingesetzt. Heutzutage steht Natürlichkeit im Vordergrund.

Botox ist nach wie vor eines der wirksamsten und besten Präparate gegen Falten. Denn es entspannt die Muskeln, die für das Entstehen der Falten verantwortlich sind. Dadurch glättet es die Haut. Besonders gut geeignet ist Botox bei kleinen Lachfalten um die Augen oder auch zur Glättung der sogenannten Zornesfalte zwischen den Augenbrauen.

Ebenfalls äußerst effektiv ist Botox als Brow Lifting: Hierfür wird es punktgenau zwischen den Augenbrauen sowie an den Seiten der Brauen injiziert. Dadurch heben sich die Stirnmuskeln an den Injektionspunkten leicht an, was zu einem Lifting der Augenbrauen führt. Die Augen öffnen sich und sehen wieder munter und verjüngt aus. Dadurch lassen sich beispielsweise auch Schlupflider wieder leicht anheben.

Hyaluronsäure als Feuchtigkeitspolster

Feuchtigkeit ist sehr wichtig für die Haut, da sie dadurch mehr Volumen erhält. Wasser funktioniert wie eine natürliche Polsterung, die unsere Haut strafft und Falten dadurch glättet. Ein wahres Volumenwunder ist in diesem Zusammenhang Hyaluronsäure. Dabei handelt es sich um eine körpereigene Substanz, eine Art biologischer Feuchtigkeitsspeicher. Denn Hyaluron hat die spezielle Eigenschaft sehr viel Wasser binden zu können.

Hyaluronsäure wird als Filler sehr gerne zur Faltenreduktion eingesetzt. Da mit dem Alter die natürlich Hyaluronsäure-Produktion abnimmt, kann dies durch eine gezielte Inkjektion ausgeglichen werden. So werden kleinere Vertiefungen auf natürliche Weise wieder angehoben. Auch bei Augenringen führt eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure zu einer deutlichen Verbesserung der dunklen Augenpartien.

Microneedling als natürliche Verjüngungskur

Es klingt zunächst etwas seltsam, aber Microneedling ist eine äußerst effektive Methode zur Faltenbehandlung. Man nutzt dabei die Selbstheilungsprozesse des Körpers. Beim Microneedling ist ein spezieller Roller mit ganz feinen Mikronadeln ausgestattet. Mit dem Roller fährt man sanft über die Haut, dabei verursachen die Nadeln ganz leichte Mikroverletzungen in der Haut. Das regt die Durchblutung sowie die Bildung von Kollagen an. Das Gewebe regeneriert auf natürliche Weise und die Haut wird elastischer und glatter.

Im Anschluss an das Microneedling versorgen reichhaltige Wirkstoffe die Haut zusätzlich mit Nährstoffen und pflegen sie. Durch die kleinen Verletzungen können die Substanzen tiefer in die Haut eindringen, wo sie noch besser wirken. Im Bereich der Augenpartie lassen sich so Krähenfüße, Augenringe und Pigmentflecken gut behandeln.

Tägliche Pflege für schöne Augen

Damit die Augen auch nach einer kosmetischen Beauty-Behandlung lange schön und straff bleiben, hilft auch die tägliche Pflegeroutine. Anti-Aging-Augencremes und reichhaltige Seren unterstützen die Haut bei der Regeneration. Geschwollene Augenlider sollten zudem mit kalten Kompressen behandelt werden, damit diese schnell wieder abschwellen. Ansonsten leiert die Haut mit der Zeit wieder aus und die Falten bilden sich zurück.

Fruchtsäurepeelings lassen die Haut in neuem Licht erstrahlen

Fruchtsäurepeelings lassen die Haut in neuem Licht erstrahlen

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Fruchtsäurepeelings sorgen für einen frischen Look. Durch die Erneuerung der obersten Hautschichten regeneriert die Haut und wird geglättet. Was genau verbirgt sich hinter dem kurios klingenden Schönheits-Trend?

Peelings gehören zu den ältesten überlieferten Methoden der Hautpflege: Bereits im alten Ägypten wurde das Peeling in einer alten medizinischen Papyrusrolle erwähnt. Damals nutzten die Menschen Schlamm, Sand und Meersalz für eine intensive Reinigung von Körper und Gesicht. Denn durch den sanften Abrieb der oberen Hautschichten werden Hautunreinheiten beseitigt, Falten reduziert und Poren verkleinert.

Auch in der modernen Kosmetik werden Peelings nach wie vor sehr gerne eingesetzt. Am Prinzip hat sich nicht viel geändert, nur die Zusammensetzung und Wirkungsweise hat einen Innovationsschub erhalten. Heutzutage sorgen sogenannte Fruchtsäuren als chemisches Peeling für ein strahlendes Aussehen.

 

Fruchtsäurepeeling – wie funktioniert das?

Das Fruchtsäurepeeling ist eine dermatologische Kosmetik-Behandlung, bei der organische Säuren in die oberen Hautschichten eindringen und einen Schälvorgang bewirken. Zum Einsatz kommen dabei Fruchtsäuren aus Apfel, Zitrone oder auch Zuckerrohr, die sogenannte Glycolsäure oder auch Trichloressigsäure.

Vielen fragen sich an dieser Stelle natürlich: Säure im Gesicht? Ist das gesund? Keine Sorge, denn die Säuren dringen lediglich in die oberen Hautschichten ein und denaturieren diese. Die oberste Schicht der Haut wird dadurch abgetragen, wodurch abgestorbene Hautzellen entfernt werden. Die unteren Hautschichten werden dadurch stimuliert und zur Regeneration angeregt.

 

Fruchtsäurepeeling gegen Hautunreinheiten und Falten

Fruchtsäurepeelings sind viel effektiver als herkömmliche Peelings, die man aus der Drogerie kennt. Sie bieten die Möglichkeit, die Haut bis in die Tiefe zu reinigen und dadurch ihre Elastizität zu verbessern. Durch den Schälvorgang wird die darunterliegende, glattere Haut freigelegt.

Das Fruchtsäurepeeling eignet sich deswegen hervorragend zur tiefenwirksamen Reinigung und Regeneration der Haut. Das Ergebnis ist ein strafferes und jüngeres Hautbild. Denn das Peeling wirkt sich positiv auf Falten, Hautunreinheiten, Aknenarben, Pigmentflecken und auch Sonnenschäden aus.

Fruchtsäurepeeling mag zwar zunächst nach einer sehr aggressiven Methode klingen, tatsächlich ist das chemische Peeling bei fachgerechter Anwendung aber viel schonender zur Haut als die mechanische Reibung handelsüblicher Reinigungspeelings.

 

So wird das Fruchtsäurepeeling richtig angewendet

Im Fachhandel gibt es unterschiedliche Fruchtsäurepeelings, auch AHA-Peeling genannt (von alpha-Hydroxyacid).  Meist handelt es sich dabei um Kombinationen aus unterschiedlichen Fruchtsäuren und Glykolsäure mit weiteren wohltuenden Inhaltsstoffen.

Da bei der Anwendung die oberste Hautschicht abgetragen wird, sollte vor dem Peeling die Haut erst gründlich gereinigt werden. Ein Peeling sollte niemals auf entzündeter oder geröteter Haut angewendet werden.

Anschließend trägt man das Peeling nach Produktanweisung dünn auf das Gesicht auf. Die Einwirkzeit variiert je nach Konzentration und Zusammensetzung des Fruchtsäurepeelings, beträgt aber in der Regel etwa 10 Minuten.

Zum Schluss wird das AHA-Peeling sorgsam abgewaschen. Danach bietet es sich an, die empfindliche Haut mit einer Feuchtigkeitspflege oder einer Maske zu verwöhnen.

Nach dem Peeling ist es sehr wichtig, einen Sonnenschutz aufzutragen. Dadurch dass die oberste Hautschicht entfernt wurde, ist die Haut sehr empfindlich, insbesondere gegenüber der schädlichen UV-Strahlung.

 

AHA-Peeling für Jedermann

Das Fruchtsäurepeeling ist für Männer und Frauen jeden Alters zu empfehlen und auch für jeden Hauttyp geeignet. Besonders in jüngeren Jahren ist es ideal, um Fältchen vorzubeugen und durch die anregende Regeneration die natürliche Hautalterung zu verlangsamen.

Fruchtsäurepeelings gibt es in unterschiedlichen Stärken von 2 bis 15 Prozent. Wer zum ersten Mal ein Peeling anwendet, sollte zunächst eine niedrige Konzentration wählen und diese bei guter Verträglichkeit langsam steigern.

Menschen mit sehr sensibler Haut sollten mit dem Fruchtsäurepeeling allerdings vorsichtig sein. Auch in der Schwangerschaft, bei akuten Entzündungen oder direkt nach einem intensiv Sonnenbad sollte auf ein AHA-Peeling verzichtet werden.

 

Fruchtsäurepeeling vom Profi

Wie bei vielen kosmetischen Produkten unterscheiden sich die freiverkäuflichen in Zusammensetzung und Konzentration sehr stark von solchen, die im Kosmetikstudio angeboten werden. Für die Selbstbehandlung sind selbstverständlich nur Fruchtsäurepeelings mit einer relativ geringen Konzentration zugelassen. Das bedeutet nicht, dass diese Produkte keine Wirkung haben, sie ist nur wesentlich geringer als bei einer professionellen Beauty-Anwendung.

Der Vorteil einer Fruchtsäure-Behandlung im Kosmetikstudio besteht vor allem darin, dass das Treatment individuell auf den Kunden abgestimmt werden kann. Unter der Aufsicht einer ausgebildeten Kosmetikerin können viel höher konzentrierte Peelings zum Einsatz kommen, die einen wesentlich langanhaltenderen Effekt haben. Das Furchtsäurepeeling sollte zudem mehrmals angewendet werden für optimale Ergebnisse. Eine Kosmetikerin passt die Intensität und Behandlungsdauer über die jeweiligen Sitzungen entsprechend auf den Hauttyp an.

 

Anti-Aging: Abhilfe bei Falten durch Verzuckerung der Haut

Anti-Aging: Abhilfe bei Falten durch Verzuckerung der Haut

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Raffinierter Zucker ist für den Körper ungesund und im Übermaß sogar schädlich, das ist bekannt. Nicht nur, weil er verantwortlich für Heißhungerattacken und Fettpölsterchen, Karies, nervöse Unruhezustände und Schlafstörungen sein kann. Darüber hinaus kann Zucker auch den Hautalterungsprozess und die Faltenbildung signifikant beschleunigen. Wie man dieser sogenannten Glykation, also der Verzuckerung der Haut, aktiv entgegenwirken kann und welche Hautpflegetexturen dabei helfen.

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Dass sich die Ernährung auf unser Hautbild auswirkt, ist heutzutage kein Geheimnis mehr. Doch haben Sie schon einmal von Glykation gehört? Glykation wird durch die Zunahme von Zucker verursacht und verändert die Gewebefasern in unserer Haut. Die Folge: vorzeitige Hautalterung. Wir verraten Ihnen, was genau bei diesem Phänomen mit der Haut geschieht und wie Sie Glykation verhindern können.

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Dass Zucker schlecht für die Zähne sowie ein Figurkiller ist und außerdem Diabetes begünstigt, ist allgemein bekannt. Doch dass zu viel Zucker auch der Haut schadet und eine der Hauptursachen für eine vorzeitige Hautalterung, Akne, Rosazea und Ekzeme ist, wissen die wenigsten. Der zerstörerische biochemische Prozess, bei dem Deine Haut langsam verzuckert, heißt Glykation. In diesem Beitrag erfährst Du alles Wissenswerte über die Verzuckerung der Haut – und Tipps, um sie zu vermeiden sowie ihre Folgen sogar umzukehren.

Glykation bedeutet so viel wie „Verzuckerung“ oder „Karamellisierung“ der Gewebefasern unserer Haut. Dieses Phänomen kann durch bestimmte Zuckerarten hervorgerufen werden. Darunter fallen zum Beispiel Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose). Glykation wirkt sich dann vor allem auf Kollagen und Elastin aus. Das sind Proteine, die für die Festigkeit und Elastizität unserer Haut verantwortlich sind. Infolgedessen wird die Haut anfälliger für Faltenbildung und Risse.

 

Definition

Glykation, auch als Glykierung bezeichnet, ist der Prozess bei dem Kohlenhydratgruppen an Proteine oder Lipide ohne Beteiligung von Enzymen gehängt werden. Das Anhängen von Kohlenhydratgruppen mit Enzymbeteiligung nennt man Glykosylierung. Glykation kann exogen oder endogen erfolgen, d.h. außerhalb oder innerhalb des Körpers.

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Sie ist das Schreckgespenst des Anti-Agings: die Glykation. Der Begriff „Glykation“ bedeutet so viel wie Verzuckerung der Gewebefasern der Haut. Es gibt eine äußerliche und eine innerliche Verzuckerung der Haut. Der natürliche Alterungsprozess der Haut läuft dann durch die Zufuhr von Zuckermolekülen und ungeschützte Sonnenbäder, Rauchen oder Smog quasi im Zeitraffer ab.

 

Endogene Glykation

Endogene Glykation entsteht auch im Körper, besonders im Blutkreislauf. Hierbei reagieren im wesentlichen Glukose, Fruktose und Galaktose unkontrolliert mit körpereigenen Proteinen ohne Beteiligung von Enzymen. Problematisch ist hierbei die Akkumulation dieses Effektes über die Zeit, insbesondere bei einem erhöhten Blutzuckerwert, bei der Gewebe oder Zellen geschädigt werden können. Dieser endogenen Glykation werden Beteiligung an unterschiedliche Alterserkrankungen zugeschrieben, wie beispielsweise Diabetes mellitus Typ II oder Herz-Kreislauferkrankungen und anderen [5].

Die innere Glykation findet im Blutkreislauf statt. Unser Körper erzeugt die für Stoffwechselprozesse und Bildung wertvoller Hyaluronsäure benötigten Zuckermoleküle bei einer minimalen Zufuhr von Zucker. Wird das Blut mit zu viel Zucker in Form von raffiniertem Industriezucker, Fruchtzucker oder anderen Kohlenhydraten bedient, steigt der Bluterzuckerspiegel rapide an, da der Körper nicht allen Überschuss über die Nieren ausscheiden kann. Die überschüssigen Zuckermoleküle lagert der Körper ein und reagiert mit körpereigenen Proteinen (Kollagenen) und Fetten (Lipiden) ohne Enzymbeteiligung darauf. Dabei heften sich die Zuckermoleküle an die Protein- und Fettzellen und verbinden sich unwiderruflich mit ihnen. Dieser Vorgang nennt sich Glykation bzw. Verzuckerung. Die dadurch kreierten Zucker-Protein-Gebilde schimpfen sich AGEs („Advanced Glycation End products“ oder zu Deutsch: Glykations-Endprodukte).

 

SPANNKRAFT ADÉ: WIE DIE FALSCHE ERNÄHRUNG DEINER HAUT SCHADET

Kollagen und Elastin sind zwei Strukturproteine, die dafür sorgen, dass die Haut faltenfrei ist. In jungen Jahren produziert Dein Körper davon mehr, als er braucht. Rund um das 30. Lebensjahr werden die Anti-Aging-Stoffe jedoch zunehmend knapper. Deine Haut verliert an Spannkraft, bekommt feine Linien und schließlich irgendwann auch Falten.

Gefördert wird dieser Zustand durch verschiedene Faktoren: viel Stress, dUV-Strahlung, Alkohol, Nikotin, zu wenig Schlaf und eine ungesunde Ernährung sind wahre Beschleuniger für die Hautalterung. Wenn von ungesunder Ernährung die Rede ist, sind hauptsächlich zu viele gesättigte Fettsäuren und zu viele Einfach- und Zweifach-Zuckermoleküle in Form von

  • Fruchtzucker (Fructose)
  • Traubenzucker (Glucose)
  • Milchzucker (Lactose)
  • Einfachzucker (Glactose)
  • und Haushaltszucker (Saccharose) gemeint.

Darüber hinaus schaden gesättigte Fettsäuren, etwa aus fettem Fleisch und Fertigprodukten, dem Körper und damit auch der Haut. Ebenso mindert Haushaltszucker in Gummibärchen, Limonaden, Ketchup und Co. die Hautgesundheit.

 

WAS GENAU PASSIERT BEI DER GLYKATION MIT DER HAUT?

Die durch die Verzuckerung der Haut entstandenen AGEs erreichen durch die Verklebung, dass sich die Haut und das Bindegewebe verhärten und sie ihre Fähigkeit zur gesunden Zellerneuerung verlieren. Feine Linien und Falten kann der Körper durch die starren Verbindungen nicht mehr eigenständig ausgleichen, sie bleiben sichtbar. Durch die Schädigungen der Strukturproteine Kollagen und Elastin kann die Haut kaum noch Feuchtigkeit speichern und sich nicht mehr optimal regenerieren. In der ausgetrockneten und unflexiblen Haut entstehen feine Risse, die perfekte Voraussetzungen für Entzündungen bieten. Die Haut verliert nach und nach an Spannkraft, Elastizität und auch ihren natürlichen Glow. Als Resultat wirken die Betroffenen älter, fahler und abgespannt. Aus zunächst feinen Linien bilden sich schließlich Falten und das berüchtigte „Sagging“ (Bildung schlaffer, undefinierter Haut) setzt ein – der sichtbare Elastizitätsverlust der Haut, der sich etwa mit Hängebacken bemerkbar macht. Das alles geschieht wesentlich schneller, als biologisch vorgesehen war: Die Haut altert quasi in Höchstgeschwindigkeit.

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Durch die durch Glykation entstandenen AGEs kommt es zu Störungen der Zellfunktion, Entzündungen und zur Schädigung von Kollagen und Elastin, Stoffe, die der Haut Festigkeit und Elastizität verleihen. Werden diese beiden Proteine beeinträchtigt, erschlafft die Haut frühzeitig und die Faltenbildung wird beschleunigt. Abseits des Hautgewebes kann der Glykations-Prozess außerdem Arterien verstopfen und im schlimmsten Fall zu schweren Herzproblemen führen. Laut Wissenschaft soll die biochemische Reaktion zwar erst ab dem 30. Lebensjahr zu einem echten Problem werden, doch kann (und sollte) man auch schon in den Jahren zuvor etwas gegen die frühzeitige Hautalterung und gleichzeitig für seine Gesundheit unternehmen.

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Was verursacht Glykation?

Je nachdem wie oft und wie viel Zucker wir zu uns nehmen, ist die Glykation unserer Haut stärker oder schwächer. Folgende Lebensmittel sollten daher nur in Maßen genossen werden:

  • Gebratene, gegrillte oder gebackene Mahlzeiten, da in der braunen Kruste Glykation-fördernde Stoffe enthalten sind
  • Glukosehaltige Lebensmittel
  • Fruktosehaltige Lebensmittel
  • Fertiggerichte mit verstecktem Zucker
  • Alkohol
  • Sojasoße

 

Glykation ab 30 Jahren

Ab dem 30. Lebensjahr wird die Glykation häufiger.

Glykation spielt auch im natürlichen Alterungsprozess der Haut eine tragende Rolle.

Laut Experten gehört Glykation ab dem 30. Lebensjahr zu den Hauptursachen intrinsischer Hautalterung. Das ist die Form der Hautalterung, die durch innere Faktoren und nicht durch äußere Einflüsse, wie UV-Strahlung oder Smog ausgelöst wird.

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Die Glykation ist ein natürlicher Stoffwechselprozess, der die Gewebsfasern und Strukturen der Haut verändert und ohnehin im Körper stattfindet – ab einem Alter von etwa 30 Jahren sogar mit zunehmender Tendenz. Von diesem Verzuckerungsprozess sind vor allem die für den Aufbau und die Festigkeit der Haut verantwortlichen Proteine, Kollagen und Elastin, betroffen. Dabei verkleben sogenannte A.G.E. (Advanced Glycation Endproducts), also die aus der Verbindung von Zucker und Proteinen entstandenen Moleküle die Fasern nachhaltig, sodass die Haut sichtlich an Elastizität verliert, erschlafft und Falten bildet. Zunehmendes Alter und eine nachlässige Lebens- oder Ernährungsweise treiben diesen Prozess weiter voran und beschleunigen die Hautalterung zusehends. Oxidativer Stress, UV-Strahlung, Alkohol oder Nikotin können als weitere Faktoren hinzukommen.

 

FOLGEN DER VERZUCKERUNG

  • Verlust an Spannkraft und Elastizität bis hin zum Sagging
  • Risse durch Verhärtungen
  • Verminderte Zellregeneration
  • Feuchtigkeitsverluste
  • Dünnere Haut und matter Teint
  • Hautentzündungen mit einhergehender Zellschädigung
  • Bildung von dauerhaft sichtbaren Linien und Falten

Nicht nur die Haut hat mit den Folgen von Glykation durch zu großen Zuckerkonsum zu kämpfen: Die Verzuckerung kann auch Deine Arterien verstopfen und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Glykation ist zudem ein Auslöser für Diabetes, AGE-Konzentrationen sind beispielsweise auch in den Augenlinsen bei grauem Star und vermehrt im Gehirn von Alzheimerpatienten zu finden. Auch bei Knochenschwund (Osteoporose), chronischen Nierenerkrankungen (Glomerulosklerose) oder Arthritis spielt die Glykation eine Rolle.

Wie kann ich Glykation verhindern?

⇒ Eine gesunde und ausgewogene Ernährungkann Glykation vorbeugen. Nehmen Sie möglichst viele Antioxidantien zu sich. Diese sind beispielsweise in grünem Tee, Granatäpfeln, Zitrusfrüchten und Paprika enthalten.

⇒ Zucker und Speisen, die durch das Braten, Backen, Grillen, etc. eine braune Kruste haben, sollten nur in Maßen genossen werden.

⇒ Auch Obst und einige Gemüsesorten enthalten Zucker. Sie sind allerdings unabdingbar für die Gesundheit unseres Körpers, weil Sie Vitamine und Antioxidantien liefern. Täglicher Konsum ist daher wichtig, auf Extraportionendarf aber verzichtet werden.

⇒ Lebensmittel, die reich an Zucker sind, sollten lieber gemieden werden. Darunter fallen zum Beispiel Süßigkeiten, Säfte, Softgetränke und Fertiggerichte.

⇒ Auch Kohlehydrate, wie Weißbrot und Bananen können den Blutzuckerspiegel erhöhen und zu Glykation beitragen. Genießen Sie daher auch diese Lebensmittel nur in Maßen.

⇒ Greifen Sie zu Lebensmitteln, die helfen den Blutzuckerspiegel zu senken. Darunter fallen beispielsweise Zwiebel, Heidelbeeren, Chili, Nüsse und Hafer.

⇒ Passen Sie Ihre Kochgewohnheiten  Entscheiden Sie sich lieber für Gerichte, die man kocht oder dünstet, als für Mahlzeiten, die angebraten oder frittiert werden müssen.

⇒ Pflegen Sie Ihre Haut mit der richtigen Pflege. Qualitativ hochwertige Pflegeproduktegegen vorzeitige Hautalterung können helfen, Glykation zu verhindern.

 

  1. EINE AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG

Der individuelle Grad der Glykation hängt davon ab, wie oft und wie viel man zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nimmt. Auch Kohlenhydrate und alkoholhaltige Getränke zählen dazu, weil sie über den Stoffwechsel in Zucker umgewandelt werden. Daraus ergibt sich der wohl wichtigste Trick, um der Verzuckerung (und vorzeitigen Alterung) der Haut aktiv entgegenzuwirken: eine zucker- und kohlenhydratarme Ernährung. Neben den offensichtlichen Zuckerquellen wie Süßigkeiten, Gebäck, Pasta- und Fertig-Gerichte sowie Softdrinks und Cocktails sollte zudem Mariniertes vom Ernährungsplan gestrichen werden, weil gerade in der schmackhaften Kruste Inhaltsstoffe enthalten sind, die die Glykation fördern. Auch Bratensauce und Sojasauce zählen dazu. Anstelle von süßem Obst besser die sauren Sorten wählen, wie bissfeste Nektarinen, Äpfel und Birnen, Beeren und Zitrusfrüchte. Tipp: Bei Bedarf (etwa beim Backen) auf zuckerfreie Süßungsmittel und Zuckeralternativen setzen, wie Xylit oder Stevia.

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Zugreifen darf man hingegen bei Lebensmittel, die blutzuckersenkend auf den Körper wirken. Dazu zählen beispielsweise Zwiebel, grünes Blattgemüse, Grapefruits, Blaubeeren, Hafer, Ingwer, Nüsse oder Gewürze wie Chili.

Übrigens: Zucker versteckt sich auf der Inhaltsstoffliste von Lebensmitteln nicht nur hinter Bezeichnungen wie Fructose, Glucose und Co., sondern auch hinter Namen wie Dextrose, Malzzucker, Maisstärke, Sirup und Maltose.

 

Die ideale Gesichtspflege gegen Hautalterung

Es gibt bereits zahlreiche Pflegeprodukte gegen vorzeitige Hautalterung. Doch welches ist das Richtige, um Glykation zu verhindern? Wir empfehlen die Eucerin Hyaluron-Filler Pflegeserie. Diese Produkte helfen, die Feuchtigkeit und das Volumen der Haut trotz steigendem Alter zu halten.

Mit der Hyaluron Pflege von Eucerin erhalten Sie eine effektive faltenauffüllende Hautpflege zur sichtbaren Milderung selbst ausgeprägter Falten.

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  1. EINE ABGESTIMMTE HAUTPFLEGE

Als einer der wirksamsten Schlüssel, um die Verzuckerung der Haut zu stoppen, gilt das sogenannte L-Carnosin, ein natürlicher und körpereigener Wirkstoff. Als hochwirksames Di-Peptid (konkret setzt es sich aus den zwei Aminosäuren Alanin und Histidin zusammen) heftet L-Carnosin sich – noch bevor der Zucker mit den Kollagenfasern verschmilzt – im Schlüssel-Schloss-Prinzip an die Zuckermoleküle an und verhindert auf diese Weise die Glykation. Ideal als hochwirksame Komponente moderner Anti-Aging-Texturen, etwa in Tagescremes, Fluids, Tonern oder Seren, die dann wie ein Jungbrunnen wirken, die Haut vom Zucker befreien und ihr die jugendliche Elastizität und Reinheit zurückgeben.

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Mit einer wirksamen Anti-Aging-Pflege morgens und abends, gepaart mit gesunder Ernährung und einem entsprechenden Lebensstil kannst Du bereits entstandene feine Linien wieder verschwinden lassen und die vorzeitige Hautalterung stoppen. Deine Haut kann sich regenerieren, sie sieht jugendlicher und frischer aus und gewinnt wieder an Spannkraft. Mit diesen einfachen Mitteln kannst Du die chemische Notbremse ziehen und wieder mit normaler bzw. verringerter Geschwindigkeit altern. Netter Nebeneffekt: Du beugst vielen Erkrankungen vor und tust auch etwas für Deine Figur!

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NIE WIEDER ZUCKER? DIE MENGE MACHT DEN UNTERSCHIED

Glykation ist ein natürlicher Stoffwechselprozess. Wie immer macht die Menge das Gift.

Heißt das, dass Fruchtzucker in Obst für die Haut wirklich schädlich ist? Und besteht die feuchtigkeitsbindende und Bindegewebe-stabilisierende Hyaluronsäure nicht auch aus Zuckermolekülen? Die Antwort lautet: jein. Natürlich ist Obst gesund, weil seine Vitamine der Haut helfen. Ebenso braucht unser Körper Zucker für verschiedene Stoffwechselprozesse, zu denen unter anderem die Bildung von Mehrfachzuckern und damit auch Hyaluronsäure gehört. Doch auch hier ist es wie eigentlich immer: Auf die Dosierung kommt es an.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine maximale Zuckermenge von 5 Prozent der Kalorienmenge, die Du täglich zu Dir nimmst. Das sind bei einem Erwachsenen mit „normaler“ Ernährung beispielsweise zwei Äpfel. Wenn Du nur einen isst, hast Du noch Raum für 100 Gramm Beeren, 200 Gramm Vollkornreis und ähnliches, ohne über die Grenze zu kommen, bei der die schädliche Verzuckerung Deiner Haut einsetzt.

IPL Haarentfernung: Der Wunsch nach dauerhaft glatter Haut

IPL Haarentfernung: Der Wunsch nach dauerhaft glatter Haut

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IPL ist der neue Star bei der dauerhaften Haarentfernung. Immer mehr Kosmetikstudios bieten die Behandlung an. Mittlerweile gibt es sogar Geräte für die Heimanwendung. Aber welche Methode ist die bessere und wie funktioniert die IPL Haarentfernung überhaupt? Die wichtigsten Fragen rund um die Methode werden im Folgenden beantwortet.

IPL wird immer beliebter

Wer wünscht sich nicht dauerhaft glatte Haut ohne lästiges Rasieren, Wachsen oder Epilieren. Die IPL Haarentfernung verspricht ein langanhaltendes Ergebnis und soll dabei besonders schmerzarm und ohne Risiken sein. Zu schön, um wahr zu sein?

IPL nutzt wie die Lasermethode Lichtimpulse, um den Haarwuchs aufzuhalten. Viele haben deswegen nach wie vor Vorbehalte gegenüber der Methode, schließlich sind die Lichttherapien auch mit gewissen Risiken verbunden. Dabei soll die IPL-Behandlung wesentlich schonender sein als Methoden mit Lasern. Aber stimmt das auch?

Was ist IPL und funktioniert es?

Hinter der Abkürzung IPL verbirgt sich „Intense Pulsed Light“. Dabei handelt es sich um Lichtstrahlen mit einer ganz spezifischen Wellenlänge. Als kurze Lichtimpulse werden diese über einen handlichen Applikator auf die betroffenen Hautstellen geblitzt. Die Prozedur wird auch als „Photoepilation“ bezeichnet.

Jede Zelle im menschlichen Körper reagiert auf bestimmte Wellenlängen des Lichts. Die Lichtblitze der IPL-Technologie sind so eingestellt, dass sie gezielt in den Haarwurzeln wirken. Das restliche Gewebe bleibt davon verschont. Durch das Blitzen in regelmäßigen Abständen kommt es zu einer Überhitzung der Haarwurzel, wodurch sie dauerhaft verödet wird. Das Haar wächst also nicht mehr nach und die Haut bleibt schön glatt.

Im Bereich der dauerhaften Haarentfernung ist die Anwendung von Lichtimpulsen die nachhaltigste Methode und abgesehen von der Elektro-Epilation auch die einzige, die ein wirklich langanhaltendes Ergebnis verspricht.

IPL und Laser: Was ist der Unterschied?

Das IPL-Verfahren ist im Grunde die Weiterentwicklung der Laser-Behandlung. Beide Verfahren funktionieren nach der gleichen Methode, allerdings gilt der Laser als aggressiver. IPL wird deswegen als harmlosere Variante gefeiert.

Bei beiden Methoden werden die Haarwurzeln über Lichtimpulse verödet. Das führt besonders beim Laser nicht selten zu leichten Rötungen und Reizungen. Das IPL-Gerät nutzt jedoch eine größere Bandbreite an Wellenlängen, die als schnelle, pulsierende Lichtimpulse abgegeben werden. Ein Laser nutzt nur eine Wellenlänge, die Energie wird also gezielt auf das Haarfollikel konzentriert. Dadurch sind zwar weniger Behandlungen notwendig, dafür sind diese aber auch sehr viel intensiver.

Bei der IPL-Methode wird das Licht mehr gestreut, wodurch das Gewebe nicht so sehr gereizt wird. Die Wellenlängen können außerdem an den jeweiligen Haartyp angepasst werden. Deswegen gilt die Behandlung auch als schonender gegenüber dem Laser. Allerdings ist das Verfahren nicht für jeden Haut- und Haartyp gleichermaßen gut geeignet. Vor allem für Menschen mit dunkler Haut oder hellen Haaren ist die Lasertherapie effektiver.

Welche Vorteile hat die IPL-Behandlung?

Im Vergleich zur Lasertherapie gilt das IPL-Verfahren als wesentlich angenehmer, denn man verspürt dabei lediglich ein leichtes Kribbeln auf der Haut. Zudem führt die Behandlung zu weniger Hautirritationen gegenüber konventionellen Methoden mit Rasierer oder Epilierer.

Wie auch bei der Lasermethode können bei der IPL-Haarentfernung nur aktive Haarwurzeln behandelt werden. Ruhende Haare bleiben von den Lichtimpulsen verschont. Deswegen sind bei beiden Verfahren mehrere Sitzungen notwendig. Für die Lasermethode werden zwar im Durchschnitt weniger Behandlungen benötigt, dafür ist eine IPL-Sitzung wesentlich schneller. Sie dauert in der Regel nur etwa 30 Minuten und ist allgemein auch mit weniger Nebenwirkungen verbunden.

IPL-Geräte für zu Hause

Die IPL-Haarentfernung wird vorrangig von Kosmetikstudios und dermatologischen Praxen angeboten. Dort sind die Sitzungen allerdings nicht ganz preiswert. Mittlerweile gibt es die IPL-Geräte deswegen auch für zu Hause. Aber ist die Heimanwendung auch genauso gut und ohne Risiken selbst durchzuführen?

Was können die Geräte?

Da die IPL-Haarentfernung nicht ganz frei von Risiken ist, sind Heimgeräte niemals genauso effektiv wie die beim Fachmann. Die Heimgeräte haben grundsätzlich eine Leistungsbegrenzung. Die Anwendung ist dadurch zwar sehr sicher, jedoch ist das Ergebnis nicht so gut.

Die Lichtimpulse der IPL-Geräte zu Hause sind wesentlich sanfter, wodurch der Effekt sehr viel geringer ist. Ein IPL-Gerät für zu Hause erfordert wesentlich mehr Behandlungen in kürzeren Zeitabständen, um ein Resultat zu erzielen. Zudem schaffen sie es in der Regel nicht, dauerhaft die Haare zu entfernen. Eine sichtbare Reduktion der Haare ist aber auch bei den Heimgeräten möglich.

Natürlich werden auch die frei verkäuflichen IPL-Geräte stetig besser. Trotzdem ist die Behandlung in einem professionellen Kosmetikstudio oder bei einem Dermatologen grundsätzlich empfehlenswerter. Denn das Ergebnis ist in der Regel besser und außerdem kennt sich ein Fachmann mit den Risiken aus und kann die Behandlung individuell an den Haar- und Hauttyp anpassen.

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Bleibt die Haut dauerhaft glatt?

Dauerhafte Haarentfernung – das klingt, als ob man sich nie wieder Gedanken über lästigen Haarwuchs machen müsste. Leider ist es ganz so traumhaft dann doch nicht. Denn auch die IPL-Methode kann das Haarwachstum nicht für immer aufhalten. Die Haut ist zwar nach erfolgreicher Behandlung viele Jahre schön glatt, jedoch kann der Haarwuchs nach einigen Jahren wieder kommen, wenn auch weniger stark. Deswegen wird auch bevorzugt von Haarreduktion anstatt von Haarentfernung gesprochen. Denn auch wenn die Haare wiederkommen, ist das Wachstum sehr vermindert.

Für wen ist IPL geeignet?

Die IPL-Behandlung ist für sehr viele Menschen optimal zur Haarentfernung geeignet. Leider ist das Verfahren jedoch für Menschen mit sehr dunkler oder gebräunter Haut nicht zu empfehlen. IPL sollte grundsätzlich auf ungebräunter Haut angewendet  werden, da es sonst zu Pigmentstörungen kommen kann.

Auch für Menschen mit sehr hellen Haaren (weiß, grau, hellblond) ist die IPL-Behandlung leider nicht geeignet. Der Grund ist, dass die Lichtimpulse in diesem Fall nicht zwischen der Farbe der Haut und der Haare unterscheiden können und deswegen zu unspezifisch sind.

Gibt es Risiken bei der IPL Haarentfernung?

Die IPL-Haarentfernung wird grundsätzlich sehr gut vertragen, da die Lichtintensität nicht so stark ist wie beim Laserverfahren und zudem die Behandlungszeit sehr viel kürzer ist.

Dennoch kann es wie bei jeder kosmetischen Behandlung immer mal zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Ganz normal sind leichte Rötungen und etwas Brennen während der Sitzung. Das vergeht nach der Behandlung aber in der Regel nach kurzer Zeit von alleine wieder.

Die gesamte Prozedur ist nicht schmerzhaft, lediglich ein Wärmekribbeln oder ein leichtes Pieksen sind zu verspüren. Der Vorteil der IPL-Technik ist, dass die Lichtimpulse perfekt auf den jeweiligen Haut- und Haartyp eingestellt werden. So sind auch Risiken wie Verbrennungen oder andere Hautschädigungen bei sachgemäßer Anwendung so gut wie ausgeschlossen.

Bei einer Heimanwendung kann es hingegen vorkommen, dass die Lichtintensität nicht zum Hauttyp passt. Dadurch ist eine Unterbehandlung möglich, wodurch die Haare nicht richtig verödet werden und lediglich ergrauen. Bei einer Überbehandlung wiederum sind Verbrennungen und Bläschenbildung möglich.

Fazit

Die IPL Haarentfernung ist eine moderne Technologie, die ein optimales und langanhaltendes Ergebnis verspricht. Noch dazu ist die Methode sehr viel schonender als das Laserverfahren und bringt die gleichen, oder sogar bessere, Resultate. Von einer Behandlung zu Hause ist jedoch eher abzuraten, da die Geräte nicht die gleiche Leistung erbringen und dafür doch relativ teuer sind. Außerdem ist die Gefahr einer falschen Anwendung gegeben. Besser ist es immer, eine dauerhafte Haarentfernung in einem Kosmetikstudio durchführen zu lassen, wo ausgebildete Experten die Behandlung fachgerecht durchführen.

 

Weiße Haut als Inbegriff von Reinheit und Schönheit

Weiße Haut als Inbegriff von Reinheit und Schönheit

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Foto: AdobeStock

Wer war nicht schon einmal fasziniert vom klassischen Schönheitsideal der Märchenprinzessinnen? Ob Dornröschen mit ihren wunderschönen, goldenen Locken oder auch Schneewittchen, zu dessen Markenzeichen das pechschwarze Haar in Kombination mit einer weißen Porzellanhaut gehörte. Früher galt eine möglichst helle, makellose Haut als Zeichen von Reinheit, Noblesse und sogar Unschuld. Jene vornehme Blässe war bereits im alten Ägypten, später allerdings auch in der Renaissance und bis hinein ins 20. Jahrhundert vollkommen erstrebenswert. Denn immerhin war eine solche Hautfarbe einst ein Symbol für den hohen Stand einer Frau; ein ultimativer Beweis dafür, dass sie keine schwere Arbeit auf Feldern oder an Marktständen leisten musste, wo sie stundenlang der Sonne ausgesetzt sein würde – wie etwa das ärmere Volk oder gar der Pöbel es war. Das bedeutete, dass oftmals auch nur die angeborene helle Hautfarbe auf eine vermeintlich adelige Herkunft oder auf pompösen Luxus schließen lassen konnte. Um den eigenen Teint also möglichst weiß und somit begehrenswert erstrahlen zu lassen, ließen Frauen sich in nahezu jedem Zeitalter mehr oder minder kluge Lösungen einfallen. Nicht nur schlenderte man niemals unter der prallen Sonne, ohne die Haut durch einen eleganten Schirm zu schützen; später wurden auch geschickt Mittel aus der Natur genutzt, um die Haut aufzuhellen. Dazu gehörten beispielsweise zerdrückte Erdbeeren, Rosenblüten-Dampf oder Zitronensaft und Pfirsichschalen zum „Bleichen“. Um sich mit allen Mitteln vor dem erklärten Feind – nämlich der Sonne – zu schützen, wurde im 17. Jahrhundert allerdings auch zu weitaus bedenklicheren Arten und toxischen Vorläufern des Make-ups gegriffen. So lagen beispielsweise Mischungen aus Bleiweiß und Essig im Trend, auf die sogar Königin Elizabeth I. schwor, oder auch Masken aus Arsen, Karbolsäure und Quecksilber. Erst etwa 100 Jahre später wurde wissenschaftlich aufgezeigt, wie schädlich diese Helfer tatsächlich waren.

Was sind die Ursachen von Pigmentflecken

Es ist also durchaus von Glück zu sprechen, dass heute nicht länger auf solche dubiosen Mittel zurückgegriffen werden muss. Außerdem muss es auch schon längst nicht mehr der Schneewittchen-Teint sein, der verführt. Gerade in den warmen Monaten genießen es viele, sich voll und ganz den Sonnenstrahlen auszusetzen und Vitamin D zu tanken. Wer mit einem schimmernden und gesunden Bronzeteint aus einem Strandurlaub zurückkehrt, erntet oftmals einige neidische Blicke und viele begeisterte Nachfragen. Immerhin gilt Licht auch heute noch medizinisch als gesund, solange man sich ganz bewusst vor zu hoher Sonneneinstrahlung und extremen Ozonwerten schützt. Im 21. Jahrhundert gibt es dafür jede Form der Unterstützung: Starke und medizinische Sonnencremes, freizugängliche Informationen, schicke Kopfbedeckungen für den Sommer und wunderbar duftende Après Soleil-Lotionen. So kann auch im Hochsommer gesund und unbesorgt das Licht genossen werden. Weniger schön als eine knackige gebräunte Haut allerdings sind zunehmend auftretende Pigmentflecken. Diese können von zu starker Sonneneinstrahlung verursacht werden oder entstehen im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses der Haut. Doch was tun, um diese Verfärbungen auszugleichen?

Welche Behandlungen und Produkte helfen?

Viele hochwertige Kosmetika – etwa von Mesoestetic oder auch von Dr. Barbara Sturm – helfen dabei, den Teint auszugleichen und nicht nur Pigmentflecken zu reduzieren, sondern auch Fältchen und andere Unebenheiten. All diese Produkte sind dermatologisch getestet und entsprechen höchsten wissenschaftlichen Standards. So geht es viel mehr um eine Bekämpfung und Prävention von unerwünschten Verfärbungen, nicht aber darum, eine möglichst vornehme Blässe beizubehalten. Denn immerhin sind alle verschieden und jeder bringt einen ganz speziellen Hautton und -typ mit sich, der ganz individuell und persönlich zu ihm passt. Nicht wenige glauben im Übrigen jedoch mittlerweile an das schiere Gegenteil des früheren Schneewittchen-Ideals: Je gebräunter jemand auftritt, desto attraktiver scheint er zu sein. Gesundheit, Fitness und eine hohe Reisefähigkeit werden schnell durch einen solchen Teint attestiert, denn offenbar kann es sich jemand leisten, öfter in den Urlaub zu fahren – am besten das ganze Jahr lang. Doch so schön eine gebräunte Haut auch sein kann, die uns an unsere letzten Tage oder Woche am Strand erinnert: Auch in diesem Fall ist der Mittelweg meist der gesündeste. Ob hell oder dunkel, zunächst geht es darum, unseren natürlichen Hautton zu akzeptieren. Um diesen zu schützen und nicht nur Pigmentflecken, sondern auch Krankheiten wie etwa Hautkrebs vorzubeugen, gilt es, sich sorgfältig mit der richtigen Pflege auseinanderzusetzen. Dazu gehören beispielsweise Sonnencremes oder Sonnensprays – und sanfte und gesunde Formen des Whitenings, um wieder einen ebenmäßigen Teint genießen zu können.

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Dauerhafte Haarentfernung

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Behandlungen bei Pigmentstörungen

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Lipödem: Mehr als nur ein Schönheitsmakel

Lipödem: Mehr als nur ein Schönheitsmakel

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Ein einziger Blick in den Spiegel genügt, um den ständig wachsenden Druck weiter steigen zu lassen. Wir reduzieren Mahlzeiten regelmäßig und haben auch die letzte angepriesene Wunderdiät probiert, nur um sie frustriert wieder zu beenden. Wir machen Sport, wir trinken viel, wir geben uns alle Mühe, die beste Version unserer selbst zu sein. Schon längst wagen wir uns nicht mehr in Shorts oder Kleider vor die Haustür, hassen den Anblick von Sandalen oder Flip-Flops an unseren Füßen und wollen uns nur noch verstecken. Denn die Fettpölsterchen an unseren Schenkeln – die so genannten Reiterhosen – werden einfach nicht kleiner. Mittlerweile erkennen wir sie sogar an Po und den Hüften, sie werden breiter und breiter, und es gibt offenbar nichts, was wir dagegen tun können.

Hier geht es nicht um Makel wie Cellulite oder helle Dehnungsstreifen. Natürlich sehnen wir uns alle nach einem schier perfekten Körper, ganz egal, ob wir groß gewachsen sind oder petite. Tag für Tag begegnen uns scheinbar fehlerfreie Frauen: In Magazinen, auf Hochglanz-Covern oder ganz klassisch in Filmen. Sie sind schlank, haben straffe, ebenmäßige Haut und kein Gramm Fett zu viel auf den Hüften. Es ist ein Bild, das in Zeiten von Body Positivity manchmal überholt scheint, und doch können – oder wollen – wir uns nicht von ihm losmachen. Beginnen unsere Gliedmaßen, ob Arme oder Beine, allerdings zu schmerzen und wird das Sitzen nahezu unerträglich, so sprechen wir nicht mehr von einem Makel, sondern von einer Krankheit.

Lipödem, was ist das eigentlich?

Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung die primär an Hüften, Po und Beinen auftritt. Fettgewebezellen vergrößern sich und vermehren sich deutlich schneller als sie es normalerweise tun. Dadurch leidet auch das Bindegewebe, denn sogar die kleinsten Blutgefäße werden schwächer und durchlässiger. Oftmals greift die Krankheit später ebenfalls auf die Arme über. Dieses Schicksal kann jede Frau ereilen, völlig unabhängig von ihrem BMI, dem Umfang ihrer Taille oder ihrem schmalen Gesicht. Diese ausgeprägten Reiterhosen, gegen die keine Diät und kein Sport hilft, entwickeln sich rasant weiter. Wenn die Krankheit unerkannt bleibt, können Reiterhosen auch zu „Suavenhosen“ werden. Das bedeutet, dass jene krankhaften Deformierungen zwar am Fußknöchel enden, das Fett an dieser Stelle jedoch überlappt.

Natürlich haben wir alle – gerade nach Weihnachten, wenn die verschiedenen Essen mit der Familie einfach nicht enden wollen und weil Mamas Truthahn ja so gut schmeckt – gerne mal ein wenig zu viel auf den Hüften. Wenn diese Fettansammlungen allerdings stetig weiter wachsen und auf beiden Seiten besonders symmetrisch wirken, sollte man achtsam werden. Die Neigung zu Besenreisern und sogar zu Blutergüssen wird stärker, oftmals tritt auch eine unangenehme Schwellung der Unterschenkel auf. Ein frühes Symptom, das sich von einfacher Gewichtszunahme unterscheidet, ist aufkommender Schmerz. Es beginnt häufig als Spannungsgefühl, das vor allem im Sommer kaum nachlassen mag. Die Beine fühlen sich furchtbar schwer an. Besonders das Sitzen und Stehen wird zunehmend schmerzhaft bis hin zu unerträglich.

Ein weiterer Indikator sind die Arme: Auch diese können anschwellen, während die Gelenke und Hände selbst völlig normal aussehen. Nicht zu unterschätzen sind darüber hinaus auch die Folgen für die mentale Gesundheit einer jeden Frau. Denn die Fettablagerungen sind immer schwerer – oder auch gar nicht mehr – zu verstecken. Es wird zunehmend schwieriger, sich auf die Straße zu trauen oder auch auf die Arbeit. Es ist oftmals der Beginn eines düsteren Teufelskreises. Diese Spirale, die immer weiter abwärts führt, kann zu einer Angststörung oder sogar bis in die Depression führen. Auch deswegen ist es wichtig, Lipödem frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Treffen kann es jede(n)

Wir fühlen uns schnell schuldig, wenn wir mal wieder mehr auf die Waage bringen, als wir eigentlich wollen. Lipödem darf allerdings niemals mit Adipositas – also Fettsucht – verwechselt werden. Bei Fettleibigkeit oder bloßem Übergewicht verändern sich die Körperproportionen nämlich nicht und auch Schmerzen, vom Fettgewebe verursacht, sind anormal. Eine Schmerzempfindlichkeit, gerade bei Berührung oder Druck, ist ganz und gar typisch für Lipödem.

Diese Krankheit kann übrigens absolut jede Frau treffen, egal wie schlank oder gesund sie sein mag. Lipödem hat nichts mit mangelnder Selbstkontrolle zu tun – niemand, der daran erkrankt, ist selbst daran schuld. Frühestens trifft Lipödem nach der Pubertät auf, eine genauere Ursache ist allerdings noch unbekannt. Oftmals kann beobachtet werden, dass Frauen nach einer Geburt oder während der Wechseljahre an diesem Krankheitsbild leiden. Auch nach einem gynäkologischen Eingriff tritt Lipödem vermehrt auf, so beispielsweise nach einer Entfernung der Gebärmutter. Aus diesen Gründen gehen Ärzte und Experten davon aus, dass Lipödem hormonelle Ursachen hat, allerdings auch genetisch bedingt sein kann. Auf weitere medizinische Erkenntnisse müssen wir jedoch – leider – noch warten.

Was tun gegen Lipödem?

Obwohl Lipödem eine chronische Krankheit ist, so kann doch sehr viel gegen ihre Symptome getan werden. Überraschend wichtig ist, trotz Schmerzen und Einschränkungen, regelmäßig Sport zu betreiben. Besonders gut eignen sich Wassersportarten wie etwa Aqua Jogging und Schwimmen, oder Spazieren und Walking. Letzteres darf allerdings ausschließlich mit der Unterstützung von Kompressionsstrümpfen geschehen – nur so kann eine weitere Schwellung verhindert werden.

Kompressionsstrümpfe sollten aber, gerade in den Anfängen der Krankheit, auch im Alltag getragen werden. So wird verhindert, dass sich Wasser in den Beinen ablagern kann. Auch regelmäßige Lymphdrainagen bei geschulten Physiotherapeuten schaffen Entspannung und lindern Schmerzen.

All diese Maßnahmen können jedoch nicht das größte und schmerzhafteste Symptom beheben: nämlich die eigentlichen Fettablagerungen. Die einzige dauerhafte Therapieform ist die so genannte Liposuktion, eine Fettabsaugung. Zunächst allerdings muss geklärt werden, ob Sie an Lipödem leiden und wenn ja, in welchem Stadium die Krankheit sich befindet. Eine solche medizinische Fettabsaugung ist nämlich grundsätzlich deutlich aufwendiger und zeitintensiver als eine Operation, die „bloß“ der Ästhetik dient; je nach Krankheitsverlauf sind auch mehrere Eingriffe notwendig. Mehr als wichtig – und der erste Schritt in die Richtung einer solchen Entscheidung – ist jedoch tatsächlich ein Gespräch mit einem Experten.

Unersetzbar: Spezialisten aufsuchen!

Eine Selbstdiagnose mit Hilfe des Internets kann nämlich nicht nur furchteinflößend sein, sondern auch gefährlich. Wenn Sie einige der hier genannten Symptome bei sich selbst feststellen, so sollte der nächste Schritt ein Anruf beim Arzt sein – nur um sicherzugehen. Und sollte Lipödem tatsächlich diagnostiziert werden, so gilt: Bloß keine Panik. Mit Hilfe einer Liposuktion kann jeder Betroffenen geholfen werden. Langzeitstudien haben jüngst bewiesen, dass Beine, die auf diese Art behandelt worden sind, über elf Jahre lang schlank und gesund geblieben sind.

Einen solchen erfahrenen Spezialisten, der Ihnen helfen kann, finden Sie auch bei uns. Dr. med. Bayindir beantwortet Ihre Fragen – jederzeit.

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