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Wer war nicht schon einmal fasziniert vom klassischen Schönheitsideal der Märchenprinzessinnen? Ob Dornröschen mit ihren wunderschönen, goldenen Locken oder auch Schneewittchen, zu dessen Markenzeichen das pechschwarze Haar in Kombination mit einer weißen Porzellanhaut gehörte. Früher galt eine möglichst helle, makellose Haut als Zeichen von Reinheit, Noblesse und sogar Unschuld. Jene vornehme Blässe war bereits im alten Ägypten, später allerdings auch in der Renaissance und bis hinein ins 20. Jahrhundert vollkommen erstrebenswert. Denn immerhin war eine solche Hautfarbe einst ein Symbol für den hohen Stand einer Frau; ein ultimativer Beweis dafür, dass sie keine schwere Arbeit auf Feldern oder an Marktständen leisten musste, wo sie stundenlang der Sonne ausgesetzt sein würde – wie etwa das ärmere Volk oder gar der Pöbel es war. Das bedeutete, dass oftmals auch nur die angeborene helle Hautfarbe auf eine vermeintlich adelige Herkunft oder auf pompösen Luxus schließen lassen konnte. Um den eigenen Teint also möglichst weiß und somit begehrenswert erstrahlen zu lassen, ließen Frauen sich in nahezu jedem Zeitalter mehr oder minder kluge Lösungen einfallen. Nicht nur schlenderte man niemals unter der prallen Sonne, ohne die Haut durch einen eleganten Schirm zu schützen; später wurden auch geschickt Mittel aus der Natur genutzt, um die Haut aufzuhellen. Dazu gehörten beispielsweise zerdrückte Erdbeeren, Rosenblüten-Dampf oder Zitronensaft und Pfirsichschalen zum „Bleichen“. Um sich mit allen Mitteln vor dem erklärten Feind – nämlich der Sonne – zu schützen, wurde im 17. Jahrhundert allerdings auch zu weitaus bedenklicheren Arten und toxischen Vorläufern des Make-ups gegriffen. So lagen beispielsweise Mischungen aus Bleiweiß und Essig im Trend, auf die sogar Königin Elizabeth I. schwor, oder auch Masken aus Arsen, Karbolsäure und Quecksilber. Erst etwa 100 Jahre später wurde wissenschaftlich aufgezeigt, wie schädlich diese Helfer tatsächlich waren.

Was sind die Ursachen von Pigmentflecken

Es ist also durchaus von Glück zu sprechen, dass heute nicht länger auf solche dubiosen Mittel zurückgegriffen werden muss. Außerdem muss es auch schon längst nicht mehr der Schneewittchen-Teint sein, der verführt. Gerade in den warmen Monaten genießen es viele, sich voll und ganz den Sonnenstrahlen auszusetzen und Vitamin D zu tanken. Wer mit einem schimmernden und gesunden Bronzeteint aus einem Strandurlaub zurückkehrt, erntet oftmals einige neidische Blicke und viele begeisterte Nachfragen. Immerhin gilt Licht auch heute noch medizinisch als gesund, solange man sich ganz bewusst vor zu hoher Sonneneinstrahlung und extremen Ozonwerten schützt. Im 21. Jahrhundert gibt es dafür jede Form der Unterstützung: Starke und medizinische Sonnencremes, freizugängliche Informationen, schicke Kopfbedeckungen für den Sommer und wunderbar duftende Après Soleil-Lotionen. So kann auch im Hochsommer gesund und unbesorgt das Licht genossen werden. Weniger schön als eine knackige gebräunte Haut allerdings sind zunehmend auftretende Pigmentflecken. Diese können von zu starker Sonneneinstrahlung verursacht werden oder entstehen im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses der Haut. Doch was tun, um diese Verfärbungen auszugleichen?

Welche Behandlungen und Produkte helfen?

Viele hochwertige Kosmetika – etwa von Mesoestetic oder auch von Dr. Barbara Sturm – helfen dabei, den Teint auszugleichen und nicht nur Pigmentflecken zu reduzieren, sondern auch Fältchen und andere Unebenheiten. All diese Produkte sind dermatologisch getestet und entsprechen höchsten wissenschaftlichen Standards. So geht es viel mehr um eine Bekämpfung und Prävention von unerwünschten Verfärbungen, nicht aber darum, eine möglichst vornehme Blässe beizubehalten. Denn immerhin sind alle verschieden und jeder bringt einen ganz speziellen Hautton und -typ mit sich, der ganz individuell und persönlich zu ihm passt. Nicht wenige glauben im Übrigen jedoch mittlerweile an das schiere Gegenteil des früheren Schneewittchen-Ideals: Je gebräunter jemand auftritt, desto attraktiver scheint er zu sein. Gesundheit, Fitness und eine hohe Reisefähigkeit werden schnell durch einen solchen Teint attestiert, denn offenbar kann es sich jemand leisten, öfter in den Urlaub zu fahren – am besten das ganze Jahr lang. Doch so schön eine gebräunte Haut auch sein kann, die uns an unsere letzten Tage oder Woche am Strand erinnert: Auch in diesem Fall ist der Mittelweg meist der gesündeste. Ob hell oder dunkel, zunächst geht es darum, unseren natürlichen Hautton zu akzeptieren. Um diesen zu schützen und nicht nur Pigmentflecken, sondern auch Krankheiten wie etwa Hautkrebs vorzubeugen, gilt es, sich sorgfältig mit der richtigen Pflege auseinanderzusetzen. Dazu gehören beispielsweise Sonnencremes oder Sonnensprays – und sanfte und gesunde Formen des Whitenings, um wieder einen ebenmäßigen Teint genießen zu können.

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